Tagebuch

2. Dezember 2008

Kritik an neuem Berliner Denkmal
Seit Sonntag hat die an Denkmälern, Mahnmalen, Erinnerungs- und Gedenkstätten, an Gedenktafeln und Stolpersteinen reiche Stadt Berlin ein Denkmal mehr. Es soll an die „Kindertransporte“ nach England erinnern, mit denen 1938/39, nach der „Kristallnacht“, Tausende jüdische Kinder vor nationalsozialistischer Verfolgung in Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei gerettet wurden.

[…] Das Denkmal sei missverständlich, sagt Uwe Neumärker, der Direktor des Holocaust-Mahnmals. Obwohl es realistisch sei, fehle es ihm an Klarheit. „Die Art und Weise der Ausführung entspricht nicht dem, was wir heute von Denkmälern erwarten können“, sagt er. Im Hinblick auf 2009 zu erwartende neue Denkmal-Initiativen „sollte man die Bevölkerung einbeziehen“. Die Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ zitierte Andreas Nachama, den Direktor der Stiftung „Topographie des Terrors“: Das Denkmal erreiche das „hohe Niveau“ der hiesigen Skulpturen und Tafeln nicht. Zeitzeugen monieren, dass die Kinder von anderen Bahnhöfen nach England fuhren, nicht von der Friedrichstraße, und dass der Judenstern, den eine der Figuren trägt, erst später, 1941, eingeführt wurde. […]


27. November 2008

Der Sachverständige Nestor der Holocaustforschung
– ein Nachruf auf Wolfgang Scheffler
Andreas Nachama

In unendlich vielen Aktenordnern in der Wohnung des Berliner Historikers Wolfgang Scheffler stehen Kopien der NS-Akten, die er in allen erreichbaren Archiven durchgesehen, ausgewertet und als eminent wichtiger Sachverständiger zur Grundlage wissenschaftlicher Gutachten für Gerichtsverfahren gemacht hat. Scheffler präsentierte die Ergebnisse seiner Forschung ohne Rücksicht auf öffentliche Meinung oder Mythen. Die Analysen, die er vortrug, basierten auf seiner kritischen Methode. Besonderen Wert legte Scheffler auf die Gegenüberstellung von Aussagen Tatbeteiligter mit den Zeugnissen Überlebender, wodurch er sich nicht nur Freunde machte.
Sein Wort hatte Gewicht, auch wenn er auf Buchpublikationen weitgehend verzichtete: Er wollte als Sachverständiger vor Gericht nicht in den Geruch kommen, seine eigenen Publikationen durch seine Ausführungen promoten zu wollen.
Bis 1994 lehrte Scheffler am Institut für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin, wohin ihn Herbert A. Strauss 1982 berufen hatte. Schon 1960 legte Wolfgang Scheffler, der 1956 bei Ernst Fraenkel an der Freien Universität Berlin promoviert hatte, seine knapp gefasste, später in über 100.000 Exemplaren vielfach erweiterte Schrift Judenverfolgung im Dritten Reich vor.
1961 hatte ihn das Auswärtige Amt als wissenschaftlichen Beobachter zum Eichmann- Prozess nach Jerusalem delegiert. International anerkannt war er als Gutachter in etlichen NS-Mordprozessen: im Düsseldorfer Treblinka-Verfahren (1964/65), im Bialystok-Verfahren in Bielefeld (1966/ 67), im Majdanek-Verfahren oder auch im Prozess gegen den Reichsbahn-Staatssekretär Albert Ganzenmüller(1973).
Für die Dokumentation der Geschichte des Mordes an den europäischen Juden war Wolfgang Scheffler im Nachkriegsdeutschland einer der ersten und der wenigen wirklich Bedeutenden.
Allen, die das Privileg hatten, mit Wolfgang Scheffler zusammenarbeiten zu dürfen, wird sein großes Wissen, seine ruhige, freundliche aber immer unaufgeregte Persönlichkeit und sein immer anregender kritischer Rat fehlen. Wolfgang Scheffler ist am 18. November im Alter von 79 Jahren in Berlin gestorben.
Der Autor ist Geschäftsführender Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.


12. November 2008


Ein Denkmal und sein Platz
Späte, doch umstrittene Beachtung für jüdische Kinder, die vor den Nazis nach England flohen
Oliver Händler

Am Bahnhof Friedrichstraße soll zum 70. Jahrestag des Beginns der lebensrettenden Transporte jüdischer Kinder nach England ein Denkmal enthüllt werden. Als Kinder einst selbst Betroffene protestieren gegen das Projekt in der jetzigen Form. Die Initiatoren wehren sich und Mittes Bürgermeister sitzt zwischen den Stühlen.
[…]Der Direktor des Centrum Judaicum, Hermann Simon, bezeichnete Hankes Vorgehensweise als »das Allerletzte«. Er verstehe nicht, »wie man ein solches Denkmal am falschen Ort und unter Umgehung aller demokratischen Gremien aufstellen könne«. Auch Andreas Nachama von der Stiftung Topographie des Terrors bedauert, »dass das hohe Niveau der im Stadtraum aufgestellten Skulpturen und Infotafeln hier nicht gehalten wird«. Er plädiert für eine Rückkehr zum bewährten Kontroll- und Auswahlverfahren. […]


8. November 2008

9. November - der deutsche Schicksalstag
GASTKOMMENTAR
Andreas Nachama

Am 9. November 1923 versuchte ein schnauzbärtiger Männerheimbewohner zusammen mit einigen Gesinnungsgenossen in München die Feldherrenhalle zu stürmen. Durch eine Konterrevolution wollten sie wieder eine ständische Ordnung einführen, um die "Novemberrepublik", wie sie verächtlich die Weimarer Demokratie nannten, zu zerstören. Sie scheiterten - leider jedoch nur vorläufig.

Am 9. November 1938 saß die zur politischen Elite Deutschlands avancierte relativ kleine NS-Führung in München, um mit viel Bier ihrer "alten Kameraden" zu gedenken. Da traf die erwartete Meldung vom Ableben Ernst vom Raths ein. Der Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Paris war wenige Tage zuvor von Herschel Grynszpan niedergeschossen worden. Raths Tod lieferte den Vorwand für den sorgfältig vorbereiteten Volkssturm der Entrüstung in Deutschland: die Synagogen gingen in Flammen auf.

Vorausgegangen war alledem die Deportation von etwa 20 000 "Polnischen Juden". Das waren polenstämmige Personen, die nach dem Versailler Friedensschluss, der Polen überhaupt erst wieder auf die Landkarte brachte, nicht nach Polen zurückkehrten. Oft lebten sie schon über lange Zeit in Deutschland oder waren wie Ruth Galinski hier geboren und aufgewachsen, also schon in zweiter Generation in Deutschland. Sie waren in den letzten Oktobertagen an die polnische Grenze verbracht worden, wurden von den Polen aber nicht eingelassen und mussten im Freien im Niemandsland kampieren. Auf ihr von der Welt nahezu unbeachtetes Schicksal hatte Herschel Grynszpan mit seinem Attentat die Welt hinweisen wollen.

Am 9. November 1989 schließlich wurde die sichtbarste Folge der Naziherrschaft beendet, die Teilung in Ost- und Westdeutschland. Die Mauer fiel - vordergründig durch eine unpräzise Formulierung Günter Schabowskis, tatsächlich aber durch den Staatsbankrott der DDR und das Engagement der ostdeutschen Menschen. 1989 wurde der 9. November endgültig zum Schicksalstag Deutschlands im 20. Jahrhundert.

Dass der Novemberpogrom 1938 in Deutschland bei vielen Menschen schlecht ankam, belegen nicht nur Zeitzeugen wie Heinz Galinski. Er sagte mir 1982 einmal: "Ich hörte viele Menschen, die ihrem Erschrecken Ausdruck gaben, ich sah aber auch andere, die mit dem hochgeschlagenen Mantelkragen an der brennenden Synagoge vorbeigingen ohne ein Wort. Sie wollten nichts wahrnehmen, während andere wiederum ihrer Empörung Ausdruck gaben, dass man selbst vor Gotteshäusern nicht Halt mache."

Ähnlich kann man es heute in den Berichten des SD, dem Sicherheitsdienst der Naziführung, lesen. Aus ihnen geht hervor, dass am nachfolgenden Sonntag in etlichen Kirchen die dem SD einschlägig bekannten Pastoren der "Bekennenden Kirche" in ihren Predigten, mit den Worten der Bibel zwar, aber doch eindeutig nachvollziehbar, die Zerstörung der jüdischen Gotteshäuser geißelten.

Es gingen aber nicht nur Sachwerte in Synagogen und jüdischen Geschäften zu Bruch, Tausende wurden in Konzentrationslager verschleppt. Hunderte jüdischer Menschen wurden in dieser Nacht ermordet. Soweit die Verlaufsgeschichte in geraffter Form.

Wir fragen uns oft, wie konnte das passieren? Es ist ja nicht bei irgendwelchen Barbaren geschehen , sondern hier mitten in Europa, beim Volk der Dichter und Denker. Es gibt viele gelehrte Antworten von Historikern, die meist richtig, aber doch nicht überzeugend sind.

Klar ist nur eines: Es liegt in unserer Hand dafür zu sorgen, dass in unserer Generation ein Pogrom weder gegen Christen und Juden noch gegen Muslime geschieht und dass die kommenden Generationen mit Werten aufwachsen, die auch für die Zukunft ein solches Geschehen undenkbar machen. Daran arbeiten wir! Antisemitismus und Ausländerfeindschaft zeigen jedoch selbst dieser Tage, wie aktuell die Bedrohung noch immer ist.


5. November 2008

Katrin Schoelkopf
"Es gibt Antisemitismus ohne Juden"

Andreas Nachama ist Historiker und Religionswissenschaftler, Professor am Touro College Berlin, Rabbiner der Synagoge am Hüttenweg und geschäftsführender Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.

Anlässlich des 70. Jahrestages der Novemberpogrome am 9. November 1938 lädt die Stiftung am 10. und 11. November zu einem zweitägigen Symposium in den Martin-Gropius-Bau. Beleuchtet werden sollen unterschiedliche Aspekte des Novemberpogroms. Über Erinnerungskultur, Antisemitismus und jüdisches Leben sprach Katrin Schoelkopf mit Andreas Nachama.

Herr Nachama, brauchen wir einen Bundesbeauftragten zur Bekämpfung von Antisemitismus? Dies wird gerade im Bundestag diskutiert. Erst am Sonntag wurde auf Rabbiner Yejuda Teichtal und acht seiner Schüler ein Anschlag verübt.
Da so intensiv diskutiert wird und man immer wieder von Vorfällen liest, zeigt das schon, dass es einen Bedarf für einen Beauftragten der Bundesregierung gibt. Ich halte das auch für eine sinnvolle Überlegung. Die politischen Entscheidungsträger aber müssen auch sagen, wie sie das Amt organisieren wollen. Es muss eine Struktur, ein Büro geben. Dann macht es auch Sinn. Das schützt dann nicht nur Juden, denn es gibt auch Antisemitismus ohne Juden, zum Beispiel in Brandenburg.

In diesem Jahr jährt sich der 9. November 1938 zum 70. Mal. Welchen Begriff sollte man benutzen, um dem Ereignis gerecht zu werden - und warum? Es gibt den Begriff der Kristallnacht, der sogenannten Reichskristallnacht, der Reichspogromnacht und schließlich des Novemberpogroms.
Ich selber benutze den Begriff Novemberpogrom, denn Kristallnacht ist eher verharmlosend. Es ist damals mehr als Kristall kaputtgegangen. Es wurden Menschen erschlagen und es wurde nahezu die gesamte synagogale Kultur zerstört. Der Begriff Reichspogromnacht hat sich 1978 herausgebildet. Ich finde ihn ebenso wie Reichskristallnacht problematisch, weil die Dinge ja nicht nur vom 9. auf den 10. November 1938 passiert sind, sondern fortgesetzt wurden und in Kassel bereits vor dem 9. November anfingen. Daher finde ich, dass der Begriff "Novemberpogrom" das Datum gut abdeckt.

Der 9. November ist ein deutscher Gedenktag verschiedener Ereignisse (Ausrufung der ersten deutschen Republik 1918, Novemberpogrom 1938, Fall der Mauer 1989). Läuft das eine dem anderen Gedenken den Rang ab?
Ich würde das nicht überbewerten. Das hängt von den Jahrestagen ab. Im nächsten Jahr zum 20. Jahrestag des Mauerfalls wird es andersherum sein. Das hängt auch immer von der jeweiligen Gewichtung ab. Ich glaube nicht, dass der 9. November 1938 als Eckpunkt der Barbarei in der Rückbetrachtung verloren geht.

Zu Jahrestagen werden fast inflationär historische Ereignisse thematisiert. Ist das immer vorteilhaft oder fördert es den Überdruss?
Ich finde das Gedenken an Jahrestagen in Ordnung. Es gibt ja nicht jedes Jahr runde Jahrestage. Sie bringen besondere Aufmerksamkeit, Geschichte wird in dieser zyklischen Betrachtung interessant. Man fragt sich, was ist daraus geworden, was hat sich verändert. Das kann man auch 70 Jahre danach tun.

Hat sich denn etwas verändert in den zurückliegenden Jahren?
Ich denke schon. Es war nicht nur Kristall, was kaputt geschlagen wurde, sondern es wurde gemordet. Das war ein Eckpunkt der Barbarei, weil es vor aller Augen abgelaufen ist. Das charakterisierte die NS-Herrschaft. Es passierte eben nicht nur im abgeschotteten Auschwitz hinter Stacheldraht, sondern in jeder Stadt vor den Augen aller.

Heißt das, dass viel zu wenig an die Täter und Dulder und wie es dazu kommen konnte erinnert wird?
Wir zeigen ja, wie wenig Prozesse geführt worden sind. Dass diese Frage jetzt aufkommt, wo die Täter aussterben, ist interessant.

Warum?
Die Frage tut niemandem mehr weh.

Nicht nur die Täter, auch die Opfer sterben aus. Mit den Zeitzeugen geht der Erinnerungskultur eine wichtige Quelle, die das Mitfühlen erleichtert, verloren. Wie kann das ersetzt werden?
Das tut die Gesellschaft schon von ganz allein. Nehmen Sie zum Beispiel die Textinstallationen "Orte des Erinnerns- Ausgrenzung und Entrechtung, Vertreibung, Deportation und Ermordung von Berliner Juden 1933 bis 1945" im Bayrischen Viertel. Hier kommt Geschichte zum Vorschein. Man weiß es letztlich. So ist eben Geschichte. Sie lebt zunächst vom Dialog mit den Zeitzeugen und dann mit der schriftlichen Erinnerung. Wenn das spannend vermittelt ist, bleibt Geschichte lebendig.

Glauben Sie, der 9. November 1938 ist den Deutschen noch ein Begriff oder gerät er in Vergessenheit und wird überdies vor dem Hintergrund des 9. November 1989 verdrängt?
Das glaube ich nicht. Es wird einzelne Jahre geben, wo das eine oder andere im Vordergrund steht. Aber Geschichte ist stark genug. Man sieht es allein nur an den 500 000 Besuchern der Topographie des Terrors im Jahr. Die kommen zu 95 Prozent freiwillig. Das ist erfreulich.

Sie haben zum 70. Jahrestag des Novemberpogroms ein wissenschaftliches Symposium vorbereitet. Warum, gibt es neue Erkenntnisse?
Erstens bietet sich das nach 20 Jahren an. In den vergangenen Jahren ist wenig Sensationelles zum Novemberpogrom erschienen, aber es sind doch viele Details erforscht worden. So erschien es uns sinnvoll, Bilanz zu ziehen, und ich denke, wir haben interessante Beiträge gefunden. Es haben sich bereits mehr als 100 Leute zum Symposium angemeldet. Es wird sicher interessant werden.

Wie hat sich jüdisches Leben in den vergangenen Jahren wieder in Berlin entwickelt? Was überhaupt ist jüdisches Leben?
Der Kern jüdischen Lebens sind die Synagogen, das religiöse Leben. Das kann man schon so sagen. Drumherum gibt es mehr oder wenige mit der Gemeinde verbundene Satelliten. Das reicht von Kultur bis hin zur reinen Erinnerungsarbeit und Antisemitismusbekämpfung durch Aufklärung. Das zeigt, dass jüdisches Leben in einer säkularen Gesellschaft sich auch säkular und nicht nur religiös darstellt. Im Kern aber sind es die Synagogen, die jüdisches Leben ausmachen.

Hat sich jüdisches Leben in den vergangenen Jahren verändert?
Es gibt eine Entwicklung. Ich glaube, dass die unterschiedliche Ausrichtung einzelner Synagogen bunter geworden ist als vor zehn bis 15 Jahren.

Eine letzte Frage. Ist Kritik an Israel mit Antisemitismus gleichzusetzen?
Wenn Kritik an Israel als Messlatte für Antisemitismus angesetzt würde, dann säßen die größten Antisemitten in Israel. Schließlich kritisieren viele Israelis ihren Staat. Das ist ja auch legitim. Aber so einfach kann man es sich nicht machen. Es gibt hier bei uns gedankenloses Dahersagen ungerechtfertigter Kritik an Israel, die dann schon in den Übergangsbereich zum Antisemitismus hereinreicht. Zum Beispiel, wenn israelische Soldaten als Stürmer-Figuren gezeichnet werden. Das hat nichts mit Israel-Kritik zu tun, sondern das ist Antisemitismus. Ich will nicht bewerten, wie viel der Israel-Kritik als antisemitisch einzuschätzen ist. Es ist schlimm genug, dass es antisemitische Israel-Kritik gibt.


30. Oktober 2008

Progressiv und egalitär
Die Betergemeinschaft „Sukkat Schalom“ versteht sich als Berlins Reformgemeinde
Christine Schmitt

Die Synagogengemeinde „Sukkat Schalom“ will hoch hinaus. Ganz nach oben. Genauer: auf das Dach des Chaplain-Centers am Hüttenweg. Dort soll – wenn es nach Rabbiner Andreas Nachama und Vorstandsmitglied Benno Simoni geht – das Raumproblem der Betergemeinschaft gelöst werden. „Wir sind derzeit in Verhandlungen, ob es möglich wäre, über unserer jetzigen Synagoge aufzustocken“, sagt Nachama. mehr


24. Oktober 2008

Gedenken
Dem Verfall entrissen
Katrin Schoelkopf

"In Gedenken an Kommerzienrat Julius Berger und seine Frau Flora Berger" steht auf der nagelneuen, glänzenden Grabtafel. Ein kleine Gruppe, darunter auch Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz und der Vize-Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Benno Bleiberg, steht vor dem frisch restaurierten Mausoleum auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee.

Rabbiner Andreas Nachama spricht die Gedenkode "für beide, die hier beerdigt sein sollten". […]

http://www.berger-reloaded.de/home/
links Kulturstaatssekretär André Schmitz,
rechts Benno Bleiberg,
stellv. Vors. der Jüdischen Gemeinde zu Berlin


2. Oktober 2008

Darf der Rote Baron wieder Held sein?
Volksbund fordert öffentliche Debatte über den Soldatentod im Auslandseinsatz und eine zeitgemäße Gedenkkultur

Politisch-wissenschaftliches Kolloquium am 16. Oktober 2008.[…] Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge schafft ein Podium für die überfällige Diskussion dieser Fragen und veranstaltet am 16. Oktober in der Jerusalemkirche Berlin ein Kolloquium unter dem Titel: "Darf der Rote Baron wieder Held sein?"

Auf dem Podium diskutieren unter anderem die Historiker Dr. Klaus Naumann, Prof. Dr. Wolfgang Wippermann, Prof. Dr. Michael Wolffsohn, der Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama, Erika Steinbach, Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Oliver Petszokat (Oli P) und Volksbund-Präsident Reinhard Führer. Moderator ist Hajo Schumacher. [...]

 

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